Seerose (Nymphaea)

Die Seerose gehört zur Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae). Die Wasserpflanze kommt in Teichen und Seen vor. Die Wurzeln überdauern in bis zu drei Metern tiefem Gewässer und treiben das nächste Jahr wieder aus. Die großen, lang gestielten Blätter – vom Boden bis zur Wasseroberfläche reicht der Stängel – sind als Schwimmblätter ausgebildet. Die Oberfläche ist grün, die auf dem Wasser aufliegende Blattfläche rot gefärbt. An der Oberseite ist ein dichtes Palisadengewebe zu erkennen, das Photosynthese betreibt. An der Oberseite sind auch Spaltöffnungen vorhanden. Im Querschnitt erkennt man große, mit Luft gefüllte Zellenzwischenräume. Auch die Stängel haben große Röhren, die mit Luft gefüllt sind, ausgebildet. Diese dienen zum Gasaustausch zwischen den verschiedenen Pflanzenorganen. Die vier grünen Kelchblätter umschließen die Knospe, die sich nach und nach aus dem Wasser schiebt. Es sind bis zu 50 Kronblätter vorhanden. Es gibt rote, weiße, blaue und andere Farben zu bestaunen. Es sind mehr als 50 Staubblätter vorhanden, die auch als Übergänge von den Kronblättern zu deuten sind. Die Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Nur noch Reste bilden einen Kranz um den Fruchtknoten. Nach der Befruchtung durch Insekten schließt sich die Blüte und sinkt unter Wasser. Die Samen reifen unter Wasser aus und haben Schwimmsäcke ausgebildet, die sie an die Wasseroberfläche treiben lassen. Die Gelbe Teichrose bildet eine über dem Wasser stehende Frucht aus. Seerose und Gelbe Teichrose sind giftig.

Fotogalerie