Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)
Die Gemeine Feuerwanze gehört zur Familie der Feuerwanzen. Man trifft sie oft zu Mehreren am Wegrand oder am Beetrand im Garten. Oft ist auch ein mit Moos und Flechten bewachsener Baum oder ein Hibiskusstrauch Sammelpunkt von ausgewachsenen Exemplaren zuweilen gemeinsam mit Vertretern der verschiedenen Nymphenstadien. Insgesamt gibt es einschließlich des Eigeleges fünf Nymphenstadien. Die Unterschiede werden in den nachfolgenden Bildgalerien sichtbar gemacht.
Auffallend ist die rot-schwarze Färbung der Feuerwanze, die an die Farben eines Feuers erinnert und somit namensgebend war. Beine, Kopf mit Stech- und Saugrüssel und die Unterseite des Hinterleibs sind komplett schwarz gefärbt. Die stark nach außenstehenden Facettenaugen sind rötlich gefärbt. Diese „Warnfarbe“ soll wohl vor Fressfeinden wie Vögel abschrecken, was zu funktionieren scheint. Die Vorderflügel sind verkürzt, die Hinterflügel bei den meisten Exemplaren zurückgebildet. Somit geht die Flugfähigkeit bei den meisten Exemplaren verloren. Der Autor konnte zwei flugfähige Exemplare im Garten beobachten. Die Flüge waren nur von kurzer Dauer. Für das Überleben der Art sind diese flugfähigen Exemplare zur Erschließung neuer Lebensräume sehr wichtig. Die Insekten saugen an herunter gefallenen Samen von Bäumen. Der Saugrüssel ist in Ruhe unter dem Körper abgeklappt. An der Spitze ist er behaart.

